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aufzuschreiben, um die Rechnung dem Bruder, der euch das Geld gibt, allemal zu zeigen; auch über das, was ihr ausserdem etwa bekommt, müßt ihr Rechnung führen. Ich kan euch versichern, wenn ihr es auch jezt nicht einsehet, daß es ein großer Vortheil für die künftige Zeit ist, wenn ihr jedesmal denkt: Ist es auch nöthig, daß ich das weggebe? ich könte den Groschen, den ich hier erspare, nöthiger u. besser anwenden, auch das Vergnügen haben gelegentlich einem Armen etwas zu geben. Wenn ein Knabe so gut wirthschaftet, daß er nicht alles verbraucht, was er bekommt, u. es kommt die Zeit, da Obst in den Ort gebracht wird, welches, wenn es in rechter Maaße genossen wird, sehr gesund ist: so kan er alsdann desto mehr an sich wenden, u. das, was er an einem andern Orte erspart hat, zu seinem Vortheil u. Nutzen gebrauchen.
Jezt will ich noch eine andere Sache
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 614. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/620&oldid=- (Version vom 19.7.2025)