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Bund, nur allein für Ihn da zu seyn u. Ihm zu leben, zu bevestigen. Wenn aber ein Knabe noch ganz besonders dem andern zum Segen u. zur Aufmunterung dient, so ist das gewiß eine Sache, die wir nicht stören, sondern gern encouragiren wollen.

Dabey muß ich noch etwas erinnern, was ich lieber wünschte, daß ich es nicht thun müßte; da es indeß doch vorkommen kan, so ist es sehr nöthig. Wir können heimliche Vertraulichkeit u. Anhänglichkeit euch auch deswegen unmöglich verstatten, weil dadurch einer des andern Verführer werden kan. Ihr wißt, wir bitten alle Sonntage in der Litaney den lieben Heiland: Alle Verführer entferne von deinem Volk! Nichts kan betrübender seyn, als wenn schon unter unsern Jünglingen u. Knaben Verführungen entstehen, d. h. wenn ein Knabe dem andern schädlich wird. Der Heiland sagt einmal: Es muß ja Aergernis –

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 619. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/625&oldid=- (Version vom 19.7.2025)