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taugt? Und findet man dann, daß es nicht so gewesen ist, wie es hätte seyn sollen, so hat man da die beste Gelegenheit, sich zu schämen, u. den Heiland um Vergebung zu bitten, uns um Seiner Wunden willen Barmherzigkeit zu erweisen. Eben so des Morgens, wenn ihr erwacht, muß das der Wunsch eines jeden seyn: Laß mich diesen Tag zu deiner Ehre leben, laß mich ihn so anwenden, daß ich Dir davon Red u. Antwort geben kan; laß mich Die Erinnerungen Deines heiligen Geistes stets wahrnehmen, damit ich diesen Tag auch wieder mit Lob u. Dank gegen Dich beschliessen könne! Wenn das geschiehet, meine lieben Kinder! so wird es für euch einen bleibenden Nutzen u. Segen haben. Alles andere wird leicht gehen u. wohl gerathen; mit Ihm geht alle Arbeit gut, man kan ungestört fleißig seyn; Er schenkt es einem, daß man gern folgt, u. auch
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 636. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/642&oldid=- (Version vom 4.8.2025)