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u. Ihm euer Thun u. Lassen in allen Stücken wohlgefällig sey; daß ihr davon überzeugt wäret, daß nicht das Böse, die Sünde u. das Verderben, das in euch liegt, Macht u. Gewalt über euch ausüben dürfe. Diese Dinge werden ganz kurz in dem Verse genannt: Ich sag zur Lust, zum Stolz, zum Geitz: Dafür hing unser Herr am Kreuz. In den Jahren, darinn ihr jezt seyd, wird man von einem der bösen Dinge mehr geplagt als von den andern; bey einem finden sich mehr sündliche Einfälle u. Begierden von der – u. bey einem andern von einer andern Art, nachdem eines jeden Temperament beschaffen ist. Einer ist z. Ex. mehr dazu geneigt, über allerhand sündliche Dinge zu denken, schädliche Einfälle zu haben, wodurch Leib u. Seele verunreinigt werden können. Denn nach der heiligen Schrift kan die Seele wie der Leib verunreiniget werden. Paulus

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 640. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/646&oldid=- (Version vom 4.8.2025)