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des Heilands Gnade schon in euren Jahren möglich ist – so wird der Entschluß bey euch vest: ich will nichts sündliches thun, ich will mich nicht mit der Eigenliebe einlassen; wie könte ich als ein armer elender Sündenwurm an mir selber Gefallen finden! ich bin ja der Sünde durch Jesu Gnade gestorben, u. dazu da, dem Heiland zu leben; warum solte ich der Sünde dienen, der ich abgestorben bin? warum den bösen Dingen, dafür Jesus am Kreuz gehangen hat!

Da kan ich euch nun nichts beßeres zum Abschied empfehlen, als daß ihr euch ganz dem Heiland ergebet. Wenn man sich an Jesum Christ ganz ergiebet, u. gesinnt wird, wie der ist, den man liebet; o da thut man, denn die Liebe treibt, veste Tritte u. gerade Schritte. Das ist die einzige Sache, die uns helfen kan, daß wir in dem Glauben des Sohnes Gottes leben, daß wir einen tiefen Eindruck von der Liebe des Heilands in unser Herz

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 642. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/648&oldid=- (Version vom 5.8.2025)