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anders, als die Gnade Gottes, die an ihr geschehen war, schätzen u. ehren. Und wenn man bedachte, wie viele Gattungen von Kranken der Heiland in seiner Gemeine hat, die Er als Seelen-Arzt alle zu bedienen, u. endlich selig zu vollenden weiß, so diente die selige Schwester dazu, die Gesellschaft am Siechenteiche nur desto mannichfaltiger zu machen. Sie hatte schon seit manchen Jahren an gichtischen Umständen viel gelitten, u. diese Beschwerden vermehrten sich von Zeit zu Zeit. Zu Ende Febr. 1787 wurde sie so krank, daß man ihren Heimgang vermuthen konte. Sie war dabey besonders kindlich u. herzlich, äusserte sich über ihren zurückgelegten Gang sehr sünderhaft, u. beklagte, daß sie dem Heiland nicht mehr zur Ehre gewesen, freute sich aber doch gar innig Seiner Gnade u. des großen Glücks, Ihn von Angesicht zu sehen, an den sie hier geglaubt. Ihre Hofnung wurde aber für dasmal

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 665. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/671&oldid=- (Version vom 7.8.2025)