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aus dem Dienste der Unitaets Mädchenanstalt arbeitete er, solange es seine Kräfte zuliessen, auf seiner Profeßion, ging übrigens seinen Gang in Stille u. Demuth, u. genoß die Liebe u. Achtung aller Geschwister. Das Werk Gottes in der Brüder Unität, welches er seit 1734 mit angesehen, zum Theil dabey angestellt gewesen, u. zu deßen Dienste er von Herzen gern sein einiges Kind in einen entfernten Welttheil entließ, war ihm groß u. wichtig, u. ein beständiges Object seines Gebets. Sein hohes Alter machte ihm die Hofnung, bald von seinem lieben Herrn heimgerufen zu werden, immer wahrscheinlicher, u. seine Erklärungen darüber waren besonders vergnügt u. gefühlig.

Acht Tage vor seinem Ende wurde er bettlägerig, hatte aber keine Schmerzen, u. lag da in kindlicher u. freudiger Erwartung, daß sein leztes Stündlein nun bald schlagen solte.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 675. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/681&oldid=- (Version vom 11.8.2025)