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dann von ihrem Orte weg, u. kauften sich ein Gut, 4 Meilen von Oberpeile; da dann die Erweckten in dieser Gegend öfters zu uns kamen, u. mit einander sungen u. beteten, welches mir lieb u. angenehm war. Einmal schlug ich mir den Spruch auf: „Ich strecke meine Hand aus den ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk“. Dieses drang mir so ins Herz, daß ich mich mit vielen Thränen zu Jesu Füssen warf, u. Ihm sagte: Ach wie oft hast Du schon deine Hände nach mir ausgestreckt, u. ich habe Dich immer umsonst warten lassen: ach vergib es mir, u. nimm mich zu Gnaden an! Ich fühlte wahrhaftig, daß Er mich erhöret hatte, empfand auch von der Zeit an eine recht inbrünstige Liebe zu Ihm, u. nahm mir alle Tage eine gewisse Zeit, da ich ganz allein für mich ging, u. nach meiner damaligen Erkenntnis, mich in Gebet u. Thränen mit Ihm unterhielt. Wenn ich dieses

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 677. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/683&oldid=- (Version vom 11.8.2025)