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zu thun einen Tag verabsäumte, so merkte ich gleich, daß mir etwas fehlte, u. ich achtete die Zeit verloren. In meinem 15tn Jahr ging ich das erste mal zum heiligen Abendmahl, wobey ich den Bund: Jesu Eigenthum bis in Ewigkeit zu seyn, vor Ihm erneuerte. Um diese Zeit wurde ich nebst meiner ältern Schwester von unsern Eltern nach Breslau gethan, um allerhand Arbeit zu lernen. Wir wurden einem Informator nebst seiner Frau übergeben. Diese machten uns nun Gelegenheit die Welt recht kennen zu lernen. Da hieß es bey mir: „Die Welt bekam ich ins Gesicht, sie that mir wohlgefallen, beynahe hätt’ ich Lust gekrigt mit ihr dahin zu wallen“. Der heilige Geist ließ mir aber doch keine Ruhe, u. ich muß sagen, daß ich öfters unter dem grösten Geräusch der Erde eine kräftige Gnadenarbeit an meinem Herzen fühlte, u. mich an den Bund erinnerte, den ich in meinen Kinderjahren mit dem Heiland gemacht hatte.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 678. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/684&oldid=- (Version vom 11.8.2025)