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angestellt, u. war nach dem Zeugnis der Schwestern, die sie damals schon genau kannten, eine treue Stubenaufseherin, bekam auch bald das Hausdieneramt, u. seit 1751 ist sie Chordienerin des hiesigen ledige Schwesternchores gewesen. Anno 1758 d. 3 Jul. wurde sie in Herrnhut, wohin sie zum Besuch gereiset war, zur Akoluthie angenommen, u. zu einer Diakonisse der Brüderkirche eingesegnet. Dieser Zeitpunct war ihr immer vorzüglich wichtig, u. sie erinnerte sich öfters der Segen, die sie damals bey den Vorträgen des seligen Ordinarii u. überhaupt in Herrnhut bey der damals so mächtig waltenden Gnade, für ihr Herz genossen. Zu ihren Amte war sie mit Weisheit u. Verstand von Gott begabt, u. besorgte dasselbe als eine unermüdete Haushalterin pünctlich u. gewissenhaft; wobey Gottes Segen auch in den schweren Kriegs- u. nahrlosen Zeiten (auch sonderlich bey einem

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 684. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/690&oldid=- (Version vom 13.8.2025)