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Jahre unter lauter Abwechselungen dahin. Durch eigenmächtiges Ringen u. Kämpfen wolte ich oft die Gewißheit von der Vergebung meiner Sünden erzwingen, wurde aber dadurch nur immer mißvergnügter. Da es mir nun an einem rechtschaffenen Führer fehlte, so blieb ich in dieser Situation bis in mein 25tes Jahr. Indessen erquickte der treue Heiland oft unerwartet meine bekümmerte Seele mit einem seligen Gefühl, wiewol es niemals lange währte, weil sich meine Vernunft sogleich drein mengte, u. mir die Frage aufwarf: Bist du denn jezt der Vergebung deiner Sünden gewiß? welches ich nicht mit Freudigkeit bejahen konte. In meinem 11tn Jahre kam ich auf die trivial-Schule nach Hudwickswald. Unter der großen Menge Schulknaben, worinn ich mich hier befand, bewahrte mich der Heiland vor schlechter u. verführerischer Gesellschaft; doch wurde ich zulezt in meiner Einfalt gestört, u. trug eine Wunde davon, die ich viele

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 692. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/698&oldid=- (Version vom 14.8.2025)