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aller der Barmherzigkeit, die mich der Heiland durch meinen seligen Mann hat geniessen lassen. Er hat sich jederzeit als einen treuen Vater bewiesen, dem sonderlich das Wohl u. Gedeihen seiner Kinder nahe am Herzen lag, u. deswegen er gar oft Tag u. Nacht zum Heiland flehete. Alles, was auch nur einen Schein der Eitelkeit hatte, war ihm ganz zuwider, u. muste wieder eingestellt werden. Uebrigens hat er mich jederzeit mit vieler Liebe behandelt, u. mit meinen Fehlern u. Schwachheiten große Geduld bewiesen, wofür ihn der Heiland mit einem besondern Gnadenblick belohnen wolle. Die meiste Zeit seines Lebens hat er eine dauerhafte Gesundheit genossen; doch hatte er seit zwey Jahren zu wiederholten malen einem Blutauswurf, den aber die Aerzte nicht für gefährlich hielten, u. der auch durch angewandte Mittel bald wieder gehoben wurde. Indessen war doch eine Abnahme seiner Kräfte deutlich
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 698. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/704&oldid=- (Version vom 14.8.2025)