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finden würden, so war sie doch voll Muth u. Zuversicht zum Heiland, auf deßen Hülfe u. Beystand sie sich getrost verließ. Er beschämte auch ihr Vertrauen nicht, sondern bewies sich an uns u. unsern Kindern, bey allem Schweren, das wir im Aeussern anfangs durchzustehen hatten, als ein gnädiger u. barmherziger Gott, u. gebot seinem reichen Segen über uns, so daß wir Ihn nicht genug dafür loben u. preisen können. D. 11 Merz 1765 wurden wir in die Gemeine aufgenommen, u. d. 16 Oct. desselben Jahres gelangten wir zum heiligen Abendmahl. In unsrer Ehe hat uns der Heiland 7 Kinder geschenkt, von denen aber nur noch 2 Söhne u. eine Tochter am Leben sind. Von 12 Enkelchen, die sie erlebt hat, sind noch 8 hienieden. Sie sahe alle ihre Kinder als ein Eigenthum Jesu an, u. es war ihr gröstes Anliegen, sie für Ihn gedeihen zu sehen; daher sie sich herzlich freute, da ihr Sohn Carl im Jahre 1784 zum Dienst des Heilands nach Westindien berufen wurde. Sein

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 705. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/711&oldid=- (Version vom 15.8.2025)