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unvermutheter Heimgang aber griff ihr mütterliches Herz um so heftiger an, da die Wunde, welche dasselbe durch das frühzeitige Ende eines 2 Jahre zuvor selig heimgegangenen Sohnes bekommen hatte, noch kaum geheilt war, wozu im vorigen Jahre noch der ausserordentliche schnelle Heimgang ihrer ältesten Tochter, der Schwester Hansin, kam, die über der Geburt eines Söhnleins vom Heiland heimberufen wurde. Alle diese Vorfälle vermehrten ihre ohnehin große Schwäche, indem sie schon seit verschiedenen Jahren eine Anlage zur Auszehrung hatte. Seit einigen Monaten nahmen ihre Kräfte so ab, daß sie selbst den Gedanken äusserte, (welches sie bisher aus Liebe zu mir u. ihren Kindern nie gethan hatte) sie würde wol bald das Ziel ihrer Wallfahrt hienieden erreichen, u. das Glück haben, den zu sehen, an den sie hier geglaubt hatte, worauf sie sich von ganzem Herzen

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 706. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/712&oldid=- (Version vom 15.8.2025)