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vorzutragen, welcher ihr Flehen auch nicht unerhört gelassen hat. Unser Wunsch ist, daß Er ihr selbst alle an uns bewiesene Sorgfalt u. Treue reichlich vergelten, u. ihr dafür einen belohnenden Gnadenblick geben, uns aber Gnade verleihen wolle, ihr Gedächtnis durch einen dem ihrigen ähnlichen u. Ihm wohlgefälligen Wandel zu ehren.

7.) Der verheiratete Bruder Johann Gottfried Jestinsky in Gnadenfeld hat folgende Nachricht von sich hinterlassen:

„Ich bin 1736 d. 14 Merz zu Krummendorf im Briegischen Fürstenthum geboren wo mein Vater Organist u. Schulhalter bey dasiger Evangelischen Kirche war. Meine Eltern, die erweckt waren, liessen sich meine Erziehung von Herzen angelegen seyn. Schon in meinem 5tn Jahre fühlte ich eine recht brünstige Liebe zum Heiland in meinem Herzen, wozu die von meinem Vater wöchentlich zweymal gehaltenen Katechisationen mit den Schulkindern über die Sonntägigen Evangelien u. Episteln

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 709. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/715&oldid=- (Version vom 15.8.2025)