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bey Kindern in der Anstalt, welches mir viel für mein Herz ausgetragen. Anno 1763 kam ich unter die Stundenbeter, welches eine wahre Gnade für mein Herz war; es wird mir besonders eine Stunde am 23 Sept. 1764 in unvergeßlichem Andenken bleiben, da ich vom lieben Heiland ganz apart gnädig angeblickt u. versichert wurde, daß ich Sein Eigenthum sey, u. bleiben würde; denn ich war eben darum bekümmert, ob ich Ihm auch treu bleiben würde. Anno 1765 d. 4 Febr. zog ich wieder ins Chorhaus als Gehülfe in der Weberey, u. 1769 wurde mir die Besorgung der Weberey als Meister übertragen, und ich muß gestehen, daß mir der Heiland auch in dem Geschäfte sehr gnädig durchgeholfen, u. Seinen Segen darauf gelegt hat.

Anno 1778 bekam ich eine sehr schwere Krankheit, wobey ich glaubte zu meinem lieben Heilande heimzugehen, u. ich konte mich darauf freuen. Er machte mich aber zum Wunder wieder gesund, u. machte

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 716. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/722&oldid=- (Version vom 20.8.2025)