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mirs in meinem Herzen so, mich auch inskünftige ganz einfältig u. kindlich zu allem, was Er mit mir thun wolte, zu ergeben; und dabey wurde mir so wohl, daß ich Ihm auch für mein gesund werden von Herzen danken konte. O daß Ihm zu Ehr’n all’ meine Blutstropfen geheiliget wär’n!“ So weit er selbst.
Anno 1769 im Jun. erhielt er einen Ruf zum Chor-Diener u. Mithelfer des ledige Brüder Chores in Gnadenfrey, welche Aufträge er mit aller Treue besorgte, u. bey denselben die Liebe u. das Vertrauen seiner Brüder genoß. D. 12 May 1780 wurde er zum Diakonus der Brüderkirche ordinirt. Im Nov. desselben Jahres erhielt er einen Ruf als Gemeindiener nach Gnadenfeld. D. 29 Jan. 1781 wurde er mit der Schwester Susanna Maria geb. Raabsin zur heiligen Ehe verbunden. Im Februar kamen sie hier in Gnadenfeld an, u. wurden von den damals hier wohnenden noch wenigen Geschwistern in herzlicher
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 717. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/723&oldid=- (Version vom 20.8.2025)