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wurde, den lieben Heiland zu bitten, daß Er kommen u. ihres Jammers ein Ende machen möchte, antwortete sie recht eifrig: Nein, das muß ich nicht thun, ich habe Ihm nichts vorzuschreiben; ich bete vielmehr, wie mein Jesus selbst gebetet hat: Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe! Er hat mir ja so viele Jahre bey aller Angst u. Schmerzen durchgeholfen! Bald darauf entschlief sie auf das sanfteste.

Zwey andre, nemlich ein Mann Christian Preusche, u. eine Witwe Johanna Sophie Hellmigin, hatten ebenfalls durch langwierige Leidensschulen ihre Zuflucht zum Heiland nehmen lernen, u. wurden nun lieblich vollendet. Der lieblichste Heimgang ward einem unsrer ältesten Mitgehülfen zu Theil, nemlich dem Bruder Johann Gottfried Mann in Ringenhayn, welcher sowol in seinem Hause, als unter den Ringenhaynischen Brüdern, deren er sich herzlich annahm, sich als ein treuer Diener Jesu bewiesen, u.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 730. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/736&oldid=- (Version vom 21.8.2025)