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war in der Kirche eine große Gnadenbewegung, u. wurden viel Thränen vergossen. In diesem Monate gingen 2 Personen, eine Frau Eva Catharine Schäferin, u. eine Witwe Anna Rosina Steglichin, selig heim. Sie gehörten zwar nicht zu unsrer Societät, waren aber erweckt, u. ihre lezten Stunden waren erbaulich.
Der 30 Merz war für mein Herz ein ganz besonderer Gnadentag, weil ich mich gar lebhaft an das Sprüchlein erinnerte, womit mich der Heiland zum Prediger nach Neukirch berufen hat: „Tritt auf deine Füsse, denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener u. Zeugen deßen, das du gesehen hast, und das ich dir noch will erscheinen lassen“.
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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 741. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/747&oldid=- (Version vom 27.8.2025)
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 741. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/747&oldid=- (Version vom 27.8.2025)