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der Frühstunde: Meine Geschwister, ich habe diesen Winter noch nicht zu euch geredet, u. ich fühle mich auch jezt, u. so oft ich zu euch reden soll, sehr arm u. mangelhaft dazu. Ich bitte aber den lieben Heiland, daß Er mir nahe seyn, u. Gnade dazu schenken wolle. Ich weiß euch nichts größeres zu sagen, als daß unser lieber Heiland für uns gelitten u. gestorben, um uns selig zu machen. Wenn Er dieses nicht gethan hätte, so würden wir alle ewig verloren seyn. Dieses höret ihr auch alle Tage von euren Lehrern, u. darum sollt ihr es auch zu Herzen nehmen, u. den Heiland dafür wieder lieben, u. täglich als arme Sünder zu Ihm gehen, damit ihr seine Liebe u. Gnade in euren Herzen erfahren möget. Wer als ein Guter zu Ihm gehen will, der hat keinen Zugang zu Ihm, u. wird keine Barmherzigkeit erlangen; wer Ihm aber seine Fehler u. Sündigkeit bekennet, dem wird Er gnädig seyn u. s. w.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 756. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/762&oldid=- (Version vom 27.8.2025)