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so unaussprechlich geliebt, so viel um unsrer Sünden willen ausgestanden, u. sein Blut am Kreuze für uns vergoßen. Dieses ist das gröste, was wir bedenken u. wofür wir dem lieben Heiland danken sollen, daß Er uns so geliebet hat. Dieses ist es auch, was ich den Geschwistern, bey denen ich wohne, u. den Heiden, die auf unserm Lande wohnen, sage. Wir sind wol nur wenige beysammen, aber der liebe Heiland ist uns doch nahe, wenn wir versamlet sind. Da ich jezt nicht mehr hier, sondern in Süden wohne, so bitte ich täglich den lieben Heiland, daß Er mir nahe seyn, u. mich, wenn ich zu den Geschwistern u. zu den Heiden reden soll, durch seinen heiligen Geist lehren möge, was ich sagen soll. Laßt uns alle den lieben Heiland über alles lieben, u. Seinen Tod u. Leiden fleißig bedenken, so werden wir immer vergnügt seyn.“ D. 10tn kam ein Boot voll Weibsleute von Süden, u. mit ihnen auch einige unsrer Geschwister

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 769. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/775&oldid=- (Version vom 29.8.2025)