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Wesens erinnert werden mußte, so nahm man doch an ihm wahr, daß es ihm anlag, dem lieben Heiland zur Freude zu werden. Verse lernen war seine liebste Beschäftigung. In seiner lezten Krankheit (dem Seitenstechen) bezeugte er gegen uns u. gegen seine Hausleute, daß er in den Willen des lieben Heilandes ergeben sey. – D. 8tn kanterte der Knabe Friederich in unsrer Bucht; einige Brüder aber eilten ihm zu Hülfe, u. so wurde er noch glücklich gerettet. D. 10tn waren 8 Süderländer zum Besuch hier, mit denen wir viel von der Liebe Jesu redeten. Sie waren nicht so wild, wie die Süderländer gewöhnlich zu seyn pflegen, u. hörten aufmerksam zu; doch hatten sie dieselben Entschuldigungen, die wir so oft von den Heiden hören müssen, wenn die Rede von der Bekehrung zum Heiland ist. D. 12tn hatten wir das heilige Abendmahl, welches 3 Geschwister zum erstenmal genoßen. D. 18tn waren einige Süderlander hier, unter andern eine Frau, welche erzehlte, daß sie vorigen Winter so großen Hunger gelitten, daß sie beynahe gestorben wäre,

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 777. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/783&oldid=- (Version vom 29.8.2025)