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zu sprechen, u. waren die ganze Woche damit beschäftiget. Die Ehepaare unter den Negern wohnen oft weit auseinander, u. dienen verschiedenen Herrschaften; aber sie redetens mit einander ab, wie u. wenn sie zugleich hier seyn könten. Oft konte es nicht anders als spät in der Nacht seyn. Die Schwester Watson war in diesen Tagen sehr krank an der Ruhr, weswegen wir uns an unsern alten Freund Herrn Baily wendeten, der uns auch gute Dienste that.

D. 10ten feyerten wir das Chorfeste der Eheleute. Bis Mittag hatten wir noch volle Arbeit mit dem Sprechen. Es ist ausserordentlich, wie die Neger-Geschwister dieses Sprechen lieben, u. sie sind dabey so offenherzig, daß wenige seyn werden, die wir bey der Gelegenheit nicht gründlich kennen lernen. Freude u. Leid wechseln dabey ab, doch ist die Freude überwiegend. Wir hörten z. E. solche Aeusserungen: „Ach welche Seligkeit

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 75. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/79&oldid=- (Version vom 3.2.2025)