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HEIMGANG
Drüben zieht ihr müden schwärme
Die ihr unterm tag erstarbt
Heimwärts wo kein wunsch mehr wärme –
Alles frühere weh vernarbt.
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Und ihr zeigt dem fernen klagerEuer schattenland als ziel
Und ihr sagt: ein lindes lager
Heilt dort was uns hier befiel.
Keinen wird des sanften fastens
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Frohen schweigens dort gereun ..Einige tage guten rastens
Werden ihn vorm end erfreun …
Eh ihr in den friedensforsten
Euren ruheplatz erlast –
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Wisset: ist dies herz geborstenVon der glut die drin gerast.
Empfohlene Zitierweise:
Stefan George: Der siebente Ring. Blätter für die Kunst, Berlin 1907, Seite 180. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:George_Der_siebente_Ring.pdf/180&oldid=- (Version vom 31.7.2018)
Stefan George: Der siebente Ring. Blätter für die Kunst, Berlin 1907, Seite 180. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:George_Der_siebente_Ring.pdf/180&oldid=- (Version vom 31.7.2018)