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durch die beiden deutschen Pastoren Anthes und Klattenhoff abwechselnd gehalten werden. Wie manches bange Herz hat in diesem Hause schon Trost gefunden bei den Enttäuschungen der Fremde, wie manches verzagte Gemüt neuen Mut, wieder vertrauensvoll zu Dem aufzublicken, „der Wolken, Luft und Winden giebt Wege, Lauf und Bahn“, wie mancher Sorgenvollen konnte eine neue gesicherte Existenz nachgewiesen werden.

Im verflossenen Jahre wohnten im Erzieherinnenheim 137 Damen in 2 648 Nächten.

Davon waren dem Beruf nach:

110 Erzieherinnen,
4 Malerinnen,
3 Diakonissen,
1 Sängerin,
1 Bildhauerin,
1 Krankenpflegerin,
1 Buchhalterin,
16 ohne bestimmten Beruf.

Der Nationalität nach zählten wir:

95 Deutsche,
12 Oesterreicherinnen,
9 Schweizerinnen,
3 Französinnen,
3 Schwedinnen,
3 Engländerinnen,
3 Amerikanerinnen,
2 Norwegerinnen,
2 Rumäninnen,
2 Russinnen,
2 Ungarinnen,
1 Italienerin.

Nach verschiedenen Ländern geordnet kamen zugereist:

73 aus Frankreich,
35 aus Deutschland,
18 aus England,
7 aus der Schweiz,
3 aus Oesterreich,
1 aus Schweden.

Es wohnten im Heim über 3 Monate: 1 Dame,
" 2 Monate: 4 Damen,
" 1 Monat: 31 Damen,
noch kürzere Zeit: 101 Damen.

Der evangelischen Kirche gehörten 94, der katholischen Kirche 42 an, 1 war Israelitin.

Die Zahl der Posteingänge betrug für das Doppelheim 2 051.