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in seinem Garten“, „Quellennymphe“, Aquarellen und kleinere Stimmungsbilder. Ein größeres Ölbild „Ein Fähnlein Knechte“ blieb unvollendet. 1877 ging Schröter nach Meißen zurück und widmete sich in der Hauptsache dem photographischen Geschäfte seines Vaters, malte daneben aber eine Anzahl Porträts zum größten Teil für Meißner Familien und kleine Stimmungsbilder, u. a. Haidelandschaft, Abendlandschaft, Motiv aus dem 30jährigen Kriege.
Georg Schubert, Maler,[1] Sohn des Kaspar Schubert gewesenen Bürgers in Meißen, 1615.
August Traugott Schulz,[2] Zeichner und Maler, um 1750 an der Manufaktur thätig. Man rühmt ihn als trefflichen Zeichner. Er war der Sohn eines Materialisten und Generalaccisethorschreibers in Großenhain.
Friedrich Wilhelm Schwechten[3] wurde am 2. December 1796 in Berlin geboren, wo sein Vater Kaufmann war. Nach beendigter Schulzeit wurde er zu einem Formenstecher in die Lehre gethan, bei dem er es aber nicht lange aushielt. Er fand erst Befriedigung, als ihm seine Eltern gestatteten, die Kunstakademie besuchen zu dürfen. Durch Kolorieren kleiner Bilder verdiente er sich seinen Unterhalt. In dem Befreiungskriege trat er bei den freiwilligen Jägern ein und machte den Feldzug nach Frankreich mit. 1817 besuchte er wieder die Akademie in Berlin, wo er sich der Kupferstichkunst zuwendete. Damals schon kam er öfter nach Meißen, dessen Dom ihn zu einem größeren Werke begeisterte. Dasselbe erschien bekanntlich 1826 und begründete seinen Ruf als Künstler. 1840 wurde ihm ein großer Stahlstich aufgetragen, welcher den Huldigungsakt Friedrich Wilhelms IV. darstellt, nach einem Ölgemälde des Professor Krüger. Dreiundeinhalb Jahre beschäftigte Schwechten diese Arbeit; später arbeitete er meist architektonische Platten. Von dem Prachtwerke: Schloß Babelsberg, herausgegeben von Stark und Gottgetreu, hat er zwei Blätter der ersten Lieferung vorzüglich fein gestochen. Auch ist von ihm eine Amazonengruppe von Kiß nach einer Zeichnung von Otto (1842). Ihm mehrfach angebotene Stellungen schlug er aus, um auch bei bescheidenem Einkommen, doch ungebunden und frei seinen
- ↑ Trauregister 1615. S. 23.
- ↑ Füßli, Künstlerlexikon 2, 1558. Nagler 16, 57. Trauregister der Stadtkirche 1754. S. 184.
- ↑ Nach Mitteilungen seiner Pflegetochter Frau Dr. Wächtler in Dresden. Cottasches Kunstblatt 1842. S. 80. Eggers, deutsches Kunstblatt 1853. S. 458. Lützow, Zeitschrift 2, 282. Müller, die Künstler aller Zeiten und Völker 3, 505.
Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler. C. E. Klinkicht & Sohn, Meißen 1888, Seite 83. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Lebensl%C3%A4ufe_Meissner_K%C3%BCnstler.pdf/89&oldid=- (Version vom 10.2.2025)