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Elemente noch leichter, als das Prinzip der Volkshoheit mit dem alten Schulbegriff der konstitutionellen Monarchie. – Es ist platte Thorheit, auf solcher Grundlage den Neubau des deutschen Staats aufzuführen. Hat noch je eine konstitutionelle Staatsverfassung, trotz der unzähligen Experimente, ihrem Zweck entsprochen? Keine, weil keine es vermag. Gute Staatsverfassungen sollen der Ausdruck geselliger Vereine seyn, welche selbstständige Menschen unter sich zu wechselseitiger Hülfleistung und zu gegenseitigem Schutz, zu gemeinsamer Sicherheit und zur Vermehrung ihres Glücks errichten; nicht aber das, was unsere konstitutionellen Monarchien daraus machen, Anstalten, um die arbeitenden Majoritäten auf Kosten der genießenden und verzehrenden Minoritäten auszubeuten. Darum ist in solchen Staaten jeder Schritt, der dieses Ziel nicht fördert, auf Täuschung berechnet und alles Thun zum Gegentheil nur scheinbar, ein Thun ohne Frucht und Segen. Jede Maßregel für Volksfreiheit läßt, wenn man ihr scharf auf den Grund sieht, alsbald die verborgene Verneinung erkennen. Das ganze volksfreiheitliche Treiben der konstitutionellen Regierungen ist dem Saturn zu vergleichen, der seine Kinder zeugt und – frißt. So lange die Nation diesen Widerspruch im Prinzip gelten läßt, so lange muß sie die Hoffnung auf die Aerndte ihrer Märzaussaat vertagen, und keine Kraft, kein Genie, kein aufopfernder Einzelwille kann ihr helfen. Ihre Männer, seyen sie Männer der höchsten Fähigkeit, des reinsten Willens und des unerschrockensten Muthes – sie mögen sich aufreiben im ausdauernden Kampf; aber es wird nichts fruchten. Solcher Zustand ist nachgerade unerträglich geworden; Allen unerträglich. Er muß enden. Da die Monarchie es verschmäht hat, die Braut der deutschen Zukunft – die Republik – zum Altare zu führen, ihr aber eine andere Bestimmung als die, dem souveränen Volke den seitlichen Uebergang zur Selbstregierung zu vermitteln und zu erleichtern, nicht eingeräumt werden kann, so bleibt dem Volke nichts übrig, als ganz mit ihr zu brechen und den feindseligen Gegensatz seiner Hoheit zu entfernen. Es kann keinen Selbstmord begehen um der Alleinherrschaft willen, und noch weniger ist ihm zuzumuthen, daß es, nachdem es der Freiheit Altäre aufgerichtet und ihr so blutige und theure Opfer gebracht hat, seinen alten Drängern gestatte, sie wieder umzureißen und das frühere System zurückzuführen, welches den Bürger verjagt, damit der demüthige Unterthan und willenlose Knecht zurückkehre und der Mensch wieder zur bloßen Ziffer herabsinke, die nur nach dem Ertrage zählt. Die Monarchie hat durch ihre Reaktionsversuche seit der Revolution dem Volke bewiesen, daß kein Vertrag mit ihr zu schließen sey. Will also die Nation nicht im fortdauernden stillen Bürgerkrieg mit ihren Regierungen auf Glück und Ruhe verzichten, will sie nicht zulassen, daß das gesellschaftliche Leben sich aufreibe und auflöse im unnatürlichen Streite zwischen Haupt und Gliedern, so muß sie jetzt die Konsequenzen ihrer Erhebung entschlossen bis an’s Ziel verfolgen. Die Tage der Täuschung sind vorüber. Unter gleißender Hülle birgt die Monarchie die bitterste Feindschaft gegen die Majestät des Volks und dessen Freiheit, und läßt man ihr Zeit, die Gifte, welche sie grausam und unerbittlich in ihrer Werkstatt bereitet, dem verhaßten Volksgeiste beizubringen, so wird die deutsche Freiheit