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Geschlecht, in nächster Zukunft bevorstehen. Schon hat sie durch Eisenbahnen und Dampf dem Menschenleib Flügel verliehen und durch die Elektrotelegraphie der Gedankenmittheilung die Schnelligkeit des Blitzes;– noch ein Jahrzehent und eine Fahrt um die Erde, das weite Völkerhaus, wird ein fashionabler Sommerausflug seyn. Der Geist des Umgestaltens dringt in alle Verhältnisse. Wissenschaft und Kapital vereinigen ihre Kräfte und ziehen ein in die Gewerbe; diese sprengen die alten Formen und wachsen zu Riesen auf, welche, indem sie die Nachfrage nach Arbeitskräften steigern, allmählig für die Arbeiter selbst einen höhern Lohn und der hervorragenden Geschicklichkeit ein besseres und ehrenvollereres Daseyn verschaffen müssen. Was man noch vor wenigen Jahrzehenten für unmöglich hielt – daß nämlich Rang und Geburt aus den höchsten Zirkeln herabsteigen würden in den Kreis der Gewerbe, – ist That geworden vor unsern Augen. Regierende Häupter sind in die Reihen der Gewerbsleute getreten, Fürsten schmieden die Nägel für die Schuhe ihrer Bauern, und große Staatsmänner erröthen nicht, daß man ihren Namen, der unter Friedensschlüssen und Kriegserklärungen glänzt, auch einem Flanellstück einwebt, aus dem die Magd ihren Rock näht. Wer sieht noch eine Demüthigung darin, wenn der Herzog von Meiningen für das Dach des ärmsten Häuslers seines Landes Schiefer brechen läßt, wenn man dem Esel den Huf beschlägt mit herzoglichem Eisen, wenn Metternich für eine neue Schrotmühle ein Patent löst, oder wenn ein Erzherzog des Kaiserhauses die rauhe Hand des Hammerschmieds drückt und den Mann vor allem Volk seinen Collegen nennt? Das gehört zur neuen Ordnung und ist nicht werth, davon zu reden. Es ist indessen nicht das Kleinste unter dem Großen, was die Gegenwart uns vor Augen führt. Denn indem die Großwürdenträger der Völker sich zu den Fabrikanten gesellen, ist der Gewerbfleiß selbst zu Ehren gekommen, und er nimmt mit jedem Jahre allgemeiner, entschiedener und fester die Stellung und Geltung ein, welch, ihm zukommen, aber während dem letzten Jahrhundert bei dem Verfall des Zunftwesens gänzlich verloren gegangen waren. Laßt nur erst eure Repräsentanten, ihr Arbeiterschaaren, denjenigen Platz erlangen im Staate, den sie einnehmen wollen und einnehmen werden, – laßt sie nur erst den Kampf mit ihren Gegnern, dem Kathederdünkel, der Beamtenherrschsucht und den Vertretern des Junkerthums siegreich ausgekämpft haben, dann wird auch dem Proletariat Das werden, was es auf dem Wege der Gewalt und Eigenmacht nie erlangen kann: – ich meine Erfüllung seiner billigen Ansprüche auf ein besseres Daseyn, auf den erweiterten Mitgenuß der menschlichen Güter, auf ein sorgloseres Alter, auf ein größeres Maß von Hülfsmitteln gegen die Noth und die Widerwärtigkeiten des Lebens. Mit dem wilden, raubsüchtigen Gelüste nach „des Nächsten Haus, Hof, Weib, Gut und Allem, was fein ist,“ das die falschen Freunde der Proletarier aufstacheln, ist denselben nicht geholfen, und noch weniger mit Fourier’schen und und Weitling’schen Phantasien, deren Unpraktisches jeder Vernünftige begreift. Von uns – von den Männern, welche in ihren Arbeiter-Phalanxen nicht blos die Stützen ihres Reichthums und ihrer