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seine zweihundertjährige Verbindung mit Frankreich! – es feiert seine zweihundertjährige Trennung vom deutschen Mutterlande!!““ –

Ich stehe betroffen. – Wer, so frage ich mich traurig, wer hat Das meinem Deutschland gethan? – Daß ein Theil von einem Volk und Land im blutigen Würfelspiel des Kriegs verloren gehen, daß Waffengewalt die Wiedervereinigung der getrennten Theile lange Zeit hindurch unmöglich machen kann, – davon erzählt uns die Geschichte genug. Daß aber ein durch schmählichen Verrath vom Gesammtvaterlande losgerissener, vom Nachbar unterjochter Volkstheil während ganzer zweier Jahrhunderte nie den schwächsten Versuch gemacht hat, das fremde Joch abzuwerfen und dem Mutterlande sich wieder anzuschließen, ist demüthigend vor allen Nationen; daß er, dem größten Helden der Zeit von Sieg zu Sieg folgend, das alte Vaterland am härtesten schlug, ist erschütternd; – daß aber in einer Zeit, in welcher alle Nationen des Erdtheils sich aufraffen. Verlorenes wieder zu vereinen, daß jetzt, wo sie von ihrem Leib auch nicht das geringste Glied mehr missen wollen, – ein solch losgerissener Volkstheil seine Trennung vom Vaterland mit einem Jubiläum begeht, das steht als Beispiel der Nationalentwürdigung einzig da im ganzen Jahrtausend.

Und wer hat Das verschuldet? – Das hat das Regiment gethan, welches seit dem westphälischen Frieden auf Deutschland lastete. Nachdem viele Fürsten durch fortgesetzte Rebellion die Kraft des Reichs gebrochen, frech die Fahne des Despotismus aufgesteckt und geworfen hatten die deutschen freien Stämme in’s Joch der Knechtschaft, nachdem sie das Kirchengut bestohlen und andere Reichsgenossen unterdrückt und verschlungen hatten, richteten sie ihr ganzes Dichten und Trachten darauf, das Recht, die Sitten, die Erinnerungen des Volks auszurotten und den Untergang aller Freiheit zum alleinigen Vortheil ihrer Familienherrschaft und ihrer despotischen Gelüste herbeizuführen. Sie sahen in den deutschen Ländern nur noch Hofgüter und Leibeigene in den deutschen Bürgern. Sie hatten das Reich zu einem Sumpfe gemacht, dessen Gestank verpestete, und das Reichszepter zum Kinderspott für die ganze Welt. Ein Deutscher zu heißen wurde zum öffentlichen Schimpf. Es gab eine Zeit, wo man sogar die Sprache mit welschen Worten verbrämte, um sie unkenntlich zu machen, eine Zeit, wo die höheren Klassen sich schämten, deutsch zu reden! War es da den Elsassern zu verargen, daß sie sich glücklich schätzten, entlassen zu seyn aus einem Verbande, der nur noch eine Sklavenfessel war und den der Spott anderer Völker brandmarkte? Selbst wenn man den Vergleich stellte zwischen der tollen Wirthschaft im deutschen Reich mit der der liederlichsten französischen Könige während des siebenzehnten und achtzehnten Jahrhunderts, konnte die Frage: wohin sich wenden? keinen Zweifel in ihnen erregen. Alle Schlechtigkeit und Niederträchtigkeit des Regiments in Frankreich wurde in Deutschland noch überboten, und die Ohnmacht und Schmach war eine Zugabe, welche die Elsasser mit Ekel erfüllen mußte. So war’s bis zur Revolution. Sie machte auch die Deutschen im Elsaß frei. Lag auch die