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| Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Zwölfter Band | |
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hiesige Damenwelt stand von jeher in dem Rufe, die Fremden unwiderstehlich anzuziehen. Die Frauen sind von mittlerer Statur, üppigem Wuchse, von Gesichtsfarbe silberbrünett, d. h. weiß mit einem schwachen bräunlichen Anfluge, die maurische Mischung verrathend. Um ihre edle, offene Stirn lockt sich ein Haar, schwarz wie die Äugen, aus denen ein Feuer blitzt, das die tiefe Leidenschaftlichkeit der Seele verräth. Die spanische Grazie und ein zarter Sinn für die feinen geselligen Formen vollenden das Bild eines Wesens, das schon mit dem 13ten Jahre aufblüht und oft noch als Matrone von 40 Jahren durch seine Reize einen Kreis von Verehrern fesselt.
Empfohlene Zitierweise:
Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Zwölfter Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen, Amsterdam, Philadelphia 1847, Seite 26. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_12._Band_1847.djvu/34&oldid=- (Version vom 29.3.2025)
Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Zwölfter Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen, Amsterdam, Philadelphia 1847, Seite 26. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_12._Band_1847.djvu/34&oldid=- (Version vom 29.3.2025)