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Herrschaft über eine verwüstete was Besseres? Es konnte der Macht des Tyrannen keinerlei Gewinn daraus erwachsen, – es war höllische, persönliche Rachsucht allein, welche seinen Satelliten den Befehl ertheilte: zieht aus gegen Messina und vertilgt es! 15,000 Menschen bluteten in Messina’s Straßen und Häusern, und die Brandfackel leuchtete unbeschreiblichen Gräueln gegen Unschuldige! So rächen sich Könige an Völkern, die ihr Recht fordern, und das nennen sie Ordnung im Staate wahren und Gerechtigkeit üben! Aber auch dieser neapolitanische Zweig eines Stammes, welcher aus dem Fluch der Nationen empor gewachsen ist, er wird vom Blitz des vergeltenden Gottes zerschmettert werden. Das Gericht bleibt nicht aus. Es sagen alle Zeichen, daß der Tag, wo Alle, die jenem Wütheriche gleichen, zum Fall kommen werden, nahe ist, und an ihnen wird geschehen, was sie gethan haben an Andern. Die erlösten Völker aber werden dann der Worte der Bibel gedenken:

„Die Gewalt ist vor ihnen zerronnen in Nichtigkeit und ewiger Fluch ist ihr Erbtheil.“

Unser Bild zeigt den Hafen von Messina, wie er vor dem großen Erdbeben war. Alle Pracht ist hin, die alte, wie die neue. Die herrlichen Kayen sind in Schutt begraben und von einer Bevölkerung von einst 45,000 sind kaum 18,000 übrig geblieben. Was Pulver und Blei und das Schwert nicht fraßen, fraß das Elend. Nichts ist unverändert, als der Blick aus dem Hafen auf die Küste von Neapel, dahin, woher das Unglück der Tyrannei über den Garten Europa’s und sein Volk gekommen ist seit vielen Jahrhunderten. Gekreuzigt wird heute noch in Neapel die Freiheit; aber auch dort werden „Erdbeben und Engel“ nicht ausbleiben, die den Stein von ihrem Grabe wälzen.