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| Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Dreizehnter Band | |
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„Ueber die Felsen hinab stürzest du schäumend. – Warum denn
Nicht den bequemern Pfad, nicht den längern zum Grab?“
so fragen Tausende, deren Daseyn wie ein geräuschloser Bach im Wiesengrund hinfließt, den Mann der That, welcher in des Lebens Kampf und Drang sich aufreibt, und wenn er die kecke Antwort gibt:
„„Weil ich folge dem Herzensgelüst, so lange die Kraft mir
Tobt in der Brust und nicht zittert das greisende Haupt,““
so können sie sie nicht fassen. Ginge es ihnen nach, so gäb’ es nicht einmal einen Staubbach auf der Erde, geschweige einen Fall des Rheins oder des Niagara!
Der Lowdorefall ist die schönste Kaskade Englands. Das wilde Gewässer, welches aus dem Gebirge Cumberlands kommt, stürzt sich über eine hohe Thalstufe, um bald nachher im Derbent-See zu münden. Am imposantesten ist der Fall im Frühjahr, wenn von den schmelzenden Schneemassen seine Wogen schwellen. Dann hört man sein Brausen auf zwölf englische Meilen in die Runde.
Der uralte Sitz des einst mächtigen Grafengeschlechts der Pembrokes. Es stammt noch aus Wilhelms des Eroberers Zeit. Nach dem Erlöschen der Familie wurde das Schloß Krongut. Man machte eine Festung daraus, die von Cromwell eingenommen und zerstört wurde.
Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Dreizehnter Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen, Amsterdam 1848, Seite 154. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_13._Band_1848.djvu/162&oldid=- (Version vom 14.3.2026)