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Hagelschlag der Freiheit und die Heuschrecken der Demagogie eure verschnittenen Taxushecken zerstören, wollt ihr lieber, daß keine Wolke am Horizonte aufsteige, müßte auch die ganze Erde darüber verdorren und die ganze Menschheit darüber verschmachten; aber über euerm Willen steht ein höherer, und mächtiger als alle Teufel ist der einzige Gott. Und an Gottes Hand gehen die Völker, und die Uhr der Volksfreiheit geht fort, mögt ihr auch die Zeiger rücken wie ihr wollt und sie schlagen lassen Mitternacht am hellen Morgen. Daß ihr aber an die Lügenzeit selbst nicht glauben könnt, die ihr gemacht habt; daß ihr, je fester ihr aufstampft, je schneller ihr rollen hört und schwinden fühlt den Boden unter euern Füßen: das ist eure Sorge, eure Angst, eure Verzweiflung: – und damit seyd ihr gerichtet!




DLXXVIII. Die Ruine Auersberg.




Zwei Stunden von Bad Brückenau, auf der Kuppe eines bewaldeten Berges, prangt die Burgruine Auersberg: – dereinst Wiege und Sitz eines von den uralten, stolzen Dynastengeschlechtern, welche im Mittelalter auf der Rhön eine unumschränkte Gewaltherrschaft übten und den Schrecken ihres Arms nicht selten bis vor die Thore Würzburgs, Fulda’s und Eisenachs trugen. Das Geschlecht ist vergangen und die Flamme der Volksrache hat (im Bauernkriege) sein Haus schon vor Jahrhunderten verheert; aber so fest ist es gebaut, daß eher der Fels zerbröckelt, auf dem es steht, als die Reste seiner Thürme und Mauern.