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hohlköpfigen und hochmüthigen Weltverbesserern, Systematikern und verlogenen arglistigen Spekulanten auf die Dummheit und die Schlechtigkeit. Sie belästigen mit ihrer Thorheit und Unerfahrenheit, beschmutzen mit ihrer sittlichen Unreinheit, oder impfen ihre Umgebung mit ihrer Zerfahrenheit, ihrer Zweifelsucht, ihrem Unglauben, ihrer Manie für nichtigen Wortstreit und müßige, thatlose Verhandlung; sie sind die Anstifter jener unwahren Begeisterung für ehrenhafte Interessen, welche in den Freuden des Krugs und der Tafel ihren Ausgang findet. Lebend in einem Zeitalter, in dem die Wissenschaft unerhörte Triumphe feiert, umgeben von den Wunderwerken der Bildung und Gesittung, sehen wie den Geist der sittlichen Verderbniß emporsteigen in häßlicher Gestalt und nur allzuhäufig die Intelligenz sich gatten mit widerlicher Feigheit und Entmannung der Seele; wir sehen sie sich verkehren zur Förderung der sittlichen Entartung der Völker, statt ein beständiger Stab zur Veredelung der Menschen zu seyn. Ein Apostel des theokratischen Absolutismus hat neulich den Ausspruch gethan: „Nach den Sophismen kommen die Revolutionen und mit ihnen die Henker und die Barbarei“, und es ist schwer, sich des Gefühls zu erwehren, daß etwas Wahres daran sey.

Indessen hat auch eine solche Zeit ihr Gutes; denn eine Nothwendigkeit ist es und eine Vorbedingung aller Möglichkeit des Wiederbesserwerdens, daß der Irrthum an’s Tageslicht trete und Jeder ihn sehe. Solche Erkenntnisphasen müssen seyn. Sie wirken heilsam wie Arznei auf den Kranken. Sie lassen uns in den Abgrund schauen, dem wir zueilen, und einsehen, daß mit der bloßen Verstandesbildung weder die Welt besser zu machen ist, noch unser Daseyn glücklicher werden kann; sie führen uns zu der Ueberzeugung zurück, daß Sittlichkeit und Tugend die Anker seyn müssen, das Schiff unserer Hoffnungen daran zu befestigen. Die Erfahrungen dieser letzten Jahre und das Bewußtseyn unserer kritischen Lage zwingen uns, den großen Problemen der Gesellschaft wieder in’s Gesicht zu schauen und nach ihrer rechten Lösung zu forschen. Es ist klar geworden in dieser schweren Zeit, daß die Ehre und der Werth der Intelligenz nicht in dem Maße steigen, als diese Gott und Moral verleugnet und mit Füßen tritt Das, was immerdar als gut und ehrwürdig gegolten hat. Es ist klar geworden, daß der Urquell alles Menschenglücks auch im freiesten Staate kein anderer sey, als Gottesfurcht, Nächstenliebe, Sitte und Tugend allein. So lange als diese nicht wieder zu Throne sitzen, so lange das kluge Laster noch Duldung und Geltung in der Gesellschaft findet, so lange eine Intelligenz ohne Tugend sich über Alles hinaussetzen darf, und ihre Sophismen in der Menge nicht nur Zuhörer, sondern auch Schüler finden, so lange in der Welt Verstandesbildung mit Lasterhaftigkeit und Unsitte noch Ansehen haben oder Beifall erwerben, so lange der nackten Frivolität noch Macht gegeben ist, die Herzen zu verderben und zu verpesten, so lange nicht der Ekel die Insinuationen des Lasters straft auf allen Wegen und Stegen des Lebens, so lange dem Blick in das Familienleben allüberall Verödung