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und mit Grün bekleidet; ein größeres aber – ein alter Vulkan, – ist nur am Fuße bewaldet und reckt seine schwarze Basaltkuppe malerisch in die Lüfte. Wie weiße Schwäne ziehen Schiffe von allen Größen und jeder Bauart zwischen den Inseln auf der glatten Fläche und dann und wann brausen die großen Dampfer daher, befehlend, herrschend, die rechten Repräsentanten des hiesigen Lebens, das in Eile und Hast dahin tobt. Auf dem Küstensaum der Eilande ist einiger Anbau sichtbar; so auf San Angelo und Yerba Buena; die Schaaren der Seevögel genießen das Recht des Besitzes derselben nicht mehr unbestritten.

Nordöstlich verengt sich die Bay, thut sich dann zur Bucht von San Bablo auf, zieht sich bei der aufblühenden Stadt Martinez abermals zusammen, dehnt sich nochmals seeähnlich aus und empfängt, verdeckt von den Felsen von Goat-Island, den reißenden Sacramentostrom, den Sohn des Gebirgs, der in seinem und seiner Zuflüsse Rinnsal Mengen des edlen Metalls birgt, auf seinen Wogen aber schon eine ganze Dampfflotte trägt. Mehr als Hundert neue Städte hat an seinen Ufern der goldene Zauberstab in’s Dasein gerufen. Die Krone der großartigen Vista ist aber immer die Stadt San Francisco selbst, an der südöstlichen Pforte der Bay gelegen. Imposant steigen ihre Häusermassen einen Hügel hinan, auf dessen Spitze der Telegraph errichtet ist, und lange Häuserreihen strecken sich, wie so viele Arme, auf dem Abhang der Nordbucht hin, oder klettern in die benachbarten Thalgründe hinab; dem Hafen zu hat sie, um Terrain für ihre Erweiterung zu erobern, sogar Krieg mit dem Meere begonnen. Mehre der Kayen sind weit in die Fluth hinausgelegt und der ausgefüllte Zwischenraum gab kostbaren Baugrund zu Docks, Niederlagen und Magazinen, zwischen denen Kanäle hinlaufen, in welchen die Schiffe bis dicht an die Gebäude gehen und bequem ein- und ausladen. Das größte Interesse gewährt der Hafen selber. Der Mastenwald von 1000 großen Schiffen und das Leben in demselben veranschaulichen recht eigentlich den jungen Riesen, dessen schnelles Wachsthum Alles überbietet, was die üppigste Phantasie des Ostens in ihren Mährchen dargestellt hat. Wer das San Francisco vor 6 Jahren sah, jenes Häuflein schlechter Hütten unfern der Jesuitenmission Dolores, mit einem halben Dutzend kleiner Küstenfahrzeuge am Strande, den man damals nur auf dem Rücken eines Indianers trocknen Fußes erreichen konnte, und es jetzt wieder sieht, der reibt sich die Augen und glaubt zu träumen. Das heutige San Francisco gibt an Umfang und Schönheit der Gebäude Frankfurt oder Leipzig nichts nach, und eine Bevölkerung, die im Jahre 1847 noch nicht 1000 Seelen betrug, ist jetzt auf 70,000 angewachsen. Die wiederholten Brände der letzten Jahre haben die leichten Holzgebäude und Buden aus der Stadt entfernt, an ihre Stelle sind Häuser von Stein getreten und in dem Maße, als der Reichthum wächst und als crösusartige Vermögen in Menge erworben werden, erhält die Stadt mehr und mehr das Gepräge der Pracht und des Ueberflusses, der auch in seiner äußern Erscheinung nach schönen Formen trachtet. Wenn San Francisco in dem