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Booten begleitet, die den Weg auf dem Wasser machten, und von der Mündung aus folgte die kühne Schaar der Küste des karaibischen Meeres bis nach Nomgre de Dios, dem jetzigen Chagres. Auf den Randal de Machuca folgen die Randales del Mico, de los Valos, del Castillo Virjo del Toro und de la Vaca, über welchem letzteren die sogenannten todten Wasser – Aguas Muertas – beginnen. Dies ist der obere Lauf des Flusses, – ein stilles fischreiches Wasser mit niedrigen Ufern, auf denen von Neuem die Sumpfpalme auftritt.

Unter allen diesen Stromschnellen sind die von Machuca und die von Castillo Virjo die beiden bedeutendsten. Ueber die letzte können Boote, ohne am Ufer gezogen zu werden, nicht hinauf gelangen. Gewöhnlich werden sie unterhalb ausgeladen und nehmen oberhalb ihre Ladung wieder ein. Die Stelle ist sehr pittoresk. Der Strom schäumt über große Felsblöcke hin. Ueber ihm, auf steilem Hügel, liegt ein altes spanisches Kastell, feit 1780 verfallen. Bis hierher drang im genannten Jahre eine englische Truppenabtheilung unter Colonel Porson und nöthigte die spanische Besatzung zur Uebergabe, wobei Nelson seine erste Waffenthat verrichtete.

Hat man die Aguas Muertas zurückgelegt, so öffnet sich die Landschaft und die herrliche Wasserfläche des Nicaragua-Sees, von waldigen Gebirgen eingefaßt, breitet sich aus. Rechts, unmittelbar am Ausgange, liegt auf einem Hügel das Fort San Carlos, – jetzt das Zollhaus von Nicaragua für den Waaren-Eingang von Osten her, mit einer kleinen Militärstation und fünfzehn bis zwanzig Hütten. Der Blick von diesem Hügel ist wunderbar schön. Westwärts erheben sich, als Theil einer hohen Gebirgskette, die Vulkane von Costa Rica, – nordwestwärts, gleich kühnen Pyramiden, steigen aus den Fluthen die beiden hohen Kegelberge der kleinen Insel Ometepek, während in der Nähe niedrige bewaldete grüne Eilande aus dem Wasser tauchen.

Hier endigt unsere heutige Fahrt. Das Schicksal hat mich diese letzten Jahre über viel von der Welt sehen lassen; aber ich zweifle, irgendwo in so kleinem Raume einen größern Reichthum an Naturschönheiten wieder zu finden. Einen Ausflug auf den Nicaraguasee, in das Paradies von Granada – das nächste Mal!“ –