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DCLXXXXI. Ein Landschaftsbild bei Colombo auf der Insel Ceylon.




Wir haben die Schlösser der Könige und die Mausoleen ihres Staubes gesehen und die prächtigen Paläste betrachtet, wo die Fürsten des Geldes ihre prunkenden Feste halten. Wir haben, von der glänzenden Außenseite unbeirrt, tiefe Blicke in das Leben der Mächtigen geworfen und Das, was aus der Ferne neidenswerth erschien, hat öfters unser Mitleid erregt; wir haben die Fürsten des Geldes an die Börse begleitet, und ergründet ihr Dichten und Trachten: und oft hat sich zum Mitleid die Verachtung gesellt! Wie oft sahen wir dieses Papiervolk zusammenfahren bei dem leichtesten Zucken eines gefesselten Volkes; wie oft es erbeben in seinem Glauben an die Kanonen der Gewaltigen, wenn ein Arm der Verzweiflung sich dagegen erhob; wie oft als Schleppträger jeglicher Tyrannei aus goldenen Pokalen der Unterdrückung Toaste bringen, und Freude äußern über eine niedergeworfene Freiheit, oder ein aufgehobenes Volksrecht! O diese Helden des Kurszettels sind meistens gar arme Leute bei ihren vollen Säcken und selten findet man unter ihnen glückliche Menschen! –

Glücklich ist nur der Zufriedene; und zufrieden ist nur Derjenige, welcher gut ist – und mit Kraft, Anstrengung und Selbstaufopferung um des Guten willen Menschenwohlfahrt befördert. Dazu gehört nicht Mächtigseyn und nicht Reichseyn. Nein! auch in der einfachen Wohnstube, im engen Kreise des häuslichen Lebens, in Euren Werkstätten werdet Ihr wahrhaft zufrieden und glücklich seyn, sobald Ihr wollt. Glücklich und zufrieden ist der Hausvater, der sein Haus zum Tempel der Liebe und Eintracht macht, der Tugend und Gottesfurcht übt und ein Beispiel gibt durch Arbeit, Handeln und Gesinnung, der Nachahmung werth. Glücklich und zufrieden ist das Weib,