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Das Gelüste ist groß, und der Lusttragenden sind nicht wenig. Aber wie die Alten sagen: „Es ist nicht Jedermanns Sache, nach Korinth zu gehen“. Die Osmanli sind nicht galvanisirte Leichname, wie manche Leute noch immer schwatzen, als wäre die Geschichte dieser Zeit gar nicht vorhanden. Es sind robuste, derbe Naturen, die an Lebensfähigkeit manche jener habgierigen Erbschaftsprätendenten überdauern möchten, welche sich jetzt in ihr Haus drängen, um ihnen den Puls zu fühlen. Konstantinopel, von einem solchen Volke vertheidigt, wie wir es in den Waffenplätzen und Niederungen der Donau gegen des Czaren Heere kämpfen sehen, ist mit seiner Festungskette, – von den Dardanellenschlössern an, bis zur letzten Batterie, welche auf dem äußersten Promontorium des Bosporus gegen den Euxinus Front macht, – die großartigste, unbezwinglichste Festung des Erdbodens, und zu zweifeln oder zu leugnen, daß die Türken um dies Heiligthum ihrer Herrschaft den letzten Para und den letzten Blutstropfen wagen werden, kann nur Denjenigen einfallen, die überhaupt keinen Glauben mehr an die Macht der Ideen haben, mit welcher Religion, Nationalität und Unabhängigkeitsstolz mannhafte, ehrenhafte, unverdorbene und unentnervte Völker durchdringen. Die Türken sind keine Hindu, und auch keine Italiener. Die Ereignisse werden es bestätigen.