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den Spaziergängen am Quai halten sich die Finnländer fern, um nur nicht in Berührung mit dem Russenthum zu kommen. Es ist freilich nur noch ein passiver Widerstand, den sie dem Eindringen der verhaßten Fremdherrschaft entgegensetzen können, die übrigens sich wohl bewußt ist, daß sie mit Zwang und Härte nicht viel ausrichten würde und denselben Weg geht, den sie anfänglich mit den Ostseeprovinzen genommen. Sie bietet mancherlei Vortheile mit der einen Hand, während sie mit der andern die Wurzeln aller selbstständigen Entwickelung und nationalen Eigenthümlichkeit unterbindet. Um die Hauptstadt des Landes unter die Batterien von Sweaborg zu legen, wurde das alte Abo seiner historischen Besitzthümer beraubt, sein Seehandel eingeschränkt, sein Hafen vernachlässigt und nach einem großen Brande es selbst dem Verfall anheim gegeben; so ist nun das Gedeihen von Helsingfors ganz an russischen Einfluß gebunden und wirkt mit unwiderstehlicher Gewalt auf das Innere des Landes zurück, das mit allen seinen Interessen von Seestädten abhängig ist. Und trotzdem steht die Russificirung Finnlands noch in ihren ersten Anfängen.

Im letzten Krieg hat Sweaborg, wie Bomarsund, herhalten müssen, den Befehlshabern der französisch-englischen Armada, nachdem sie den Sommer über im baltischen Meer und in sicherer Entfernung von den Kanonen Kronstadts spazieren gefahren, zur Kurzweil an den offenen Küsten der Ostseeprovinzen wehrlose Fischerdörfer in Brand gesteckt und unter unbewachten Viehheerden Razzias gehalten, ein paar, wenn auch noch so armselige, Lorbeeren mit auf den Heimweg zu liefern, um dafür Orden und höhere Staffeln in der Militärhierarchie zu tauschen. Der pariser Taschenspieler hatte die Dreistigkeit, die Beschießung von Sweaborg, bei der ein paar Magazine in Brand geriethen, der öffentlichen Meinung als eine ruhm- und bedeutungsvolle Waffenthat aufzulügen; aber er machte es doch gar zu grob; seine Phrase: „Sweaborg hat aufgehört zu existiren“, machte ihn zum Gelächter der Welt.