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mit den europäischen Großstaaten, – in den Konflikten, die Rußlands Bestimmung und Politik unvermeidlich machte; er sah sie in den Flotten der Seemächte England, Frankreich und Schweden.

Sweaborg und Reval, 40 geographische Meilen von der Mündung der Newa entfernt, liegen an der Einfahrt in den finnischen Meerbusen einander gegenüber. Peter und seine Nachfolger machten aus diesen Plätzen Gibraltare des Nordens. Da aber, wo, nahe an Petersburg, sich der Golf bis auf drei Meilen verengert, besäet mit kleinen felsigen Eilanden, Untiefen, Klippen und Sandbänken, zwischen denen sich ein enges Fahrwasser für größere Schiffe hindurch windet, hier, auf der einzigen größeren Insel – Kotlina – die, etwa anderthalb geographische Meilen lang und von spitzig-dreieckiger Form, ihre breite Basis der Hauptstadt zuwendet, – erbaute Peter der Große sein Kronstadt, den eigentlichen Panzer von Petersburg. Die scharfe Nordwestspitze wird durch einen befestigten Leuchtthurm und durch unnahbare Verschanzungen und Batterien geschützt. Ein zweites, an der Nordküste der Insel nach Petersburg führendes, für Schiffe von geringerem Tiefgang praktikables Fahrwasser ist für die Schifffahrt untauglich gemacht worden. Diese Passage ist gesperrt, indem man eine dreifache Reihe von eichenen Pfählen in den Kanal getrieben und Felsblöcke dazwischen und darauf gewälzt hat, so daß selbst die kleinsten Kriegsschiffe nicht mehr fortkommen können. Man ließ nur eine, die Südpassage, offen, ein enger Kanal, welcher zuerst 5 Faden tief ist, aber später die Tiefe von 7 Faden gewinnt. Will nun eine feindliche Flotte durch diese Straße nach Kronstadt vordringen, so muß sie zuerst zwischen zwei Außen-Forts hindurch passiren, ein Wagniß, das keine bestehen kann, ohne die äußerste Gefahr, in den Grund gebohrt zu werden. Achthundert Schritte weiter liegt Fort Alexander. Dieses Werk hat eine elliptische Form und besteht aus einer Fronte mit vier über einander gereiheten bombenfesten Gewölben mit Geschützen des schwersten Kalibers, zwei Flanken mit Batterien in drei Stockwerken und einem Schutzwall mit Kanonen en barbette. Es ist aus Granitblöcken auf einen Rost von Pfählen, die 18 Fuß tief in den Meergrund getrieben wurden, gebaut. Fort Alexander ist eine furchtbare Veste. Nicht weniger als 116 Geschütze mit ihren acht- und zehnzölligen Rachen stecken ihre Köpfe aus den Kasematten. – Achthundert Schritte davon droht die zweite Citadelle, Fort Risbank. Dieses steht ebenfalls auf einem Pfahlrost und Granitblöcken, ganz so, wie das Fort Alexander. Es wurde erst vor einigen Jahren armirt und hat drei Reihen Kanonen in Kasematten, eine dem Wasserspiegel gleich, die andern darüber, im Ganzen 60 Kanonen vom schwersten Kaliber. Weiter fahrend, befinden wir uns unter den Kanonen der Mittel-Bastion des Forts Peter. Dasselbe hat drei Thürme oder Bastionen, die durch zwei Courtinen verbunden sind. Der erste verhindert die Annäherung an den Wall von Fort Alexander, der zweite und dritte beherrscht und fegt den Hauptkanal. Diese Bastionen enthalten 28 Kanonen in Kasematten und 28 darüber en barbette. Die Courtinen haben keine Kasematten, sondern 20 Kanonen größten Kalibers, ebenfalls en barbette. Die Gesammtzahl