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| Joseph Meyer, Herrmann Julius Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Siebenzehnter Band | |
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Höhlen in den Bergabhängen mit verschließbaren Thüren und Eingängen versehen. Vor diesen Häuschen und Höhlen sitzen die Wächter des Abends bei’m Feuer, oder während der Mittagssonne im kühlen Schatten.
Das ganze Moselthal von Trier bis Koblenz soll in besonders guten Jahren 100,000 Fuder (600,000 Ohm) Wein erzeugen, in gewöhnlichen 70,000 bis 80,000 und herab bis auf 50,000, was man dann schon ein sehr mittelmäßiges Jahr nennt. In der neueren Zeit haben leider die Leute mehr darauf gesehen, daß sie recht vielen, als darauf, daß sie recht guten Wein erzeugen, und daher zuweilen ihre alten edlen Rebstöcke vernachlässigt und statt dessen solche angepflanzt, die recht viele „Brühe“ bringen. Dies hat schon zum Verfall des guten Rufes mancher sonst berühmten Lage Anlaß gegeben.
Unser Bild stellt einen der reizendsten Punkte des Moselthals dar. Die Burg Eltz ist der wohlerhaltene Stammsitz eines alten Freiherrngeschlechts, welches denselben Namen trägt, und das in den Rhein- und Moselgegenden noch jetzt in mehren Linien blüht.
Joseph Meyer, Herrmann Julius Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Siebenzehnter Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen, New York 1856, Seite 58. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_17._Band_1856.djvu/66&oldid=- (Version vom 10.11.2025)