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abgesehen von Allem, was die Gesundheit und der Gaumen noch beanspruchen möchte – auf seine Kosten zu ermöglichen, und daß ein Aufkaufen der Brodstoffe für Staatsrechnung so wenig fähig ist, Theuerung und Hungersnoth zu verbannen, als willkürliche Preisbestimmungen fähig sind, auf die Dauer für die Konsumenten günstig auf den Markt einzuwirken. Der französische Nationalkonvent hatte, um das Volk gegen Hunger und Theuerung zu schützen, eine Commission du commerce et des approvisionnements (Handels- und Verpflegungsamt) in Paris ernannt. Diese Behörde hatte vollkommene Gewalt, über die zum Kornaufkauf nöthigen Summen zu verfügen, Maximalpreise nicht nur für Getreide und Mehl, sondern sogar Zwangspreise für alle Gegenstände des ersten Bedürfnisses, selbst Feuerung, Getränke und Kleidungsstoffe (Seidenwaaren allein ausgenommen) fest zu setzen und alle tarifwidrig in Preis gestellten Brodfrüchte und Mehlarten zu konfisciren! Nie verfügte eine Behörde über mächtigere Mittel für ihren Zweck! Und was war der Erfolg? Die Ausgaben dieser „Hungerkommission“, wie das Volk sie nannte, erreichten die ungeheuere Summe von 300 Millionen Francs monatlich, 10,000 Beamte der Kommission wurden dick und fett, der Getreidehandel war vernichtet, in 15 Monaten lag ein Deficit von 1200 Millionen offen da, und das französische arme Volk der Straße, selbst in jenen gräßlichen Tagen noch erhaben über des römischen Pöbels „Panem et Circenses!“ stürmte mit dem Rufe „Brod und die Verfassung von 1793!“ in den Sitzungssaal des bethörten Konvents. – Eine Erfahrung der neuesten Zeit lieferte die russische Brutalität in den Donaufürstenthümern während des russisch-türkischen Kriegs von 1828 auf 1829. Graf Pahlen, der russische Heerführer, drohte mit Knute und Tod jedem Bauern und Kornhändler, der sein Getreide nicht um den von ihm befohlenen Preis für die russische Armee ablasse. Sofort hörten alle Zufuhren für die Armee auf, Tausende von Soldaten kamen durch Hunger und Elend um, und Pahlen war genöthigt, seine unbedachte Anordnung zurück zu nehmen, um den Rest des Heeres zu retten. In beiden Fällen wurde die liederliche Wirthschaft bedeutend unterstützt durch die Spitzbüberei, um die Resultate der Unternehmungen möglichst verderblich zu machen gerade für Diejenigen, für welche sie ausschließlich sorgen sollten.

Maßregeln von solchem Umfange sind zwar nicht wieder vorgekommen, aber annähernd ist noch Manches auf diesem Verkehrsfelde gesündigt worden. In der Nothzeit von 1846 und 1847 ließ Ludwig Philipp Brodkarten vertheilen, jedoch nur den bedürftigeren Klassen. Das englische Parlament bewilligte im Februar 1847 8 Millionen Pfund Sterling, um der wahrhaften Noth in Irland abzuhelfen durch Aufkaufung und Vertheilung von Getreide. Beide Maßregeln waren gut, und Niemand tadelte sie. Dagegen war es ein Rückfall zu den alten Mißgriffen, daß Ludwig Napoleon 1854 die Stadtgemeinde von Paris nöthigte, den Preis des Weizenbrodes auf 40 Centimes das Kilogramm (gleich 5½ Kreuzer für das Zoll-Pfund) zu erhalten. Die Stadtkasse wurde dadurch gezwungen, die Differenz zwischen dem officiellen und dem wirklichen Preis aus ihren Mitteln