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König Johann’s I. Grabmal in Batalha.




Das portugiesische Kloster Batalha ist ein architektonisches Prachtstück, an welchem das Auge der Künstler sich noch fort und fort erquickt und das für Pinsel und Stift immer dankbare Vorwürfe bietet. Namentlich sind es die Interioren der Kirche , welche den Freund germanisch-maurischer Bauformen hier fesseln und von welchen das Universum schon früher (Band IX, Seite 13) eine Probe gebracht hat. Heute führen wir unsere Leser zu dem Grabmal des Königs Johann, den sein Volk und die Geschichte mit dem Beinamen des Großen und des Vaters des Vaterlandes beehrt hat. Er ist des Klosters Gründer; die Gründung geschah in Folge eines Gelübdes vor der Schlacht von Aljubarotta, am 14. August 1385. – Johann’s Grabmal erhebt sich in einem von der Kirche unabhängigen Gebäude, welches mit acht Bogen und Thürmchen einen durchbrochenen Hauptthurm umgibt. In der Mitte dieses Bau’s ruht Johann neben seiner Gemahlin, und in vier Nischen stehen längs der Wand die Grabmäler seiner jüngeren Söhne, darunter das Heinrichs des Seefahrers. Letzteres ist noch nicht wieder geöffnet worden, sonst würden die Portugiesen der Gegenwart wissen, daß der große Mann sich im Grab umgedreht hat über das Unglück seiner Heimath zu Lande und über den Jammer, daß seines Portugals Name vom Ruhm der Meere verschwunden ist.