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uhe und Erholung finden kann, während ihn das Getöse der Weltstadt wie ein nimmer schweigendes Meeresbrausen umgibt.

Und nachdem so der Plan des alten Paris total unkenntlich geworden, möchten wir am Schluß fragen: à quoi bon? Geschieht es zur Förderung der nationalen Wohlfahrt, daß die Romantik der pariser Mysterien ausgetilgt wird, daß das schmutzige, häßliche, ungesunde Paris, welches sich seither hinter seinen Boulevards verkrochen, in eine Stadt uniformen Glanzes umgewandelt wird, in dessen entlegenste Quartiere von nun an Luft, Sonne und Gaslicht, aber auch das Auge des Herrschers dringt? Die Verleumdung spricht, es sei nur Bettelstaat, einer feilen Dirne umgehängt, um ihre Gunst zu erkaufen. –

Ob sich Paris über seine Neuerungen freut oder ärgert, wir wissen es nicht; genug, daß das historische, das romantische Paris zu Grunde geht und an seiner Stelle ein neues Paris, das Paris des Empire Napoleon III., ersteht.




Saratoga Lake.




Man muß dem Volk der nordamerikanischen Republiken Selbstständigkeit und Eigenthümlichkeit in jeder Beziehung zugestehen; wie in der Bewirthschaftung seines Staatshaushalts, so unterscheidet es sich in allen Lebensformen von dem Gesetz, der Sitte und dem Herkömmlichen der Alten Welt, und jeder Schritt seiner Fortentwickelung beweist mehr, daß es einen eigenen von unseren ethischen Gesetzen unabhängigen Kulturgang geht. Nur Eines ist abweichend und um so auffälliger: sobald der Amerikaner aufhört, nach außen hin thätig zu sein, zu erwerben, zu unternehmen und zu streben, und sich dem Genuß seiner Glücksgüter hinzugeben versucht, verfällt er in einen wenig ehrenden Sklavendienst des Luxus, und sinkt zum plumpen Nachahmer jener aristokratischen Gelüste