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weniger als 436 Gebäude in Asche legte, ist die Stadt sehr verschönert worden, indem aus den Trümmern neue, schönere Häuser sich erhoben.

Albany ist zugleich als Gewerbs- und Handelsstadt von hervorragender Bedeutung, namentlich auch in Bezug auf die Eisenfabrikation. Seine großen Werkstätten zur Herstellung von Maschinen genießen weit und breit einen wohlerworbenen Ruf, die Gießereien versenden jährlich mehr als 100,000 Oefen, und unter den vielen Fabriken liefert eine einzige im Laufe eines Jahres durchschnittlich für eine Million Dollars an gewalztem Eisen, Nägeln und dergleichen Sachen. Auch die sogenannten Argillofabriken sind von Belang. Aus ihnen gehen eine Menge von Artikeln hervor, die aus einem blauen Thon verfertigt werden und das Ansehen vom Marmor haben, zum Beispiel Thürgriffe, Tischplatten, Kamine, Ornamente etc. Endlich müssen wir die Brauereien hervorheben, welche das berühmte Albany Ale liefern; dasselbe wird weit und breit verführt und geht bis Westindien und Brasilien. Seit einigen Jahren haben auch die deutschen Lagerbierbrauereien sich Ruf erworben. Unter den übrigen Gewerbszweigen ragt die Verfertigung von Hüten und Pelzmützen hervor; sie liefern jährlich für nahe an anderthalb Millionen Fabrikate, und eine derselben beschäftigt etwa 700 Arbeiter. Auch verdienen Erwähnung die vielen Seife- und Lichterfabriken und einige große Anstalten zum Bau von Lokomotiven und Eisenbahnwägen.

Das ausgedehnte Netz von Kanälen, welches die Verschiffung der Waaren im Staate Newyork so sehr erleichtert und wohlfeil gemacht hat, war im Jahr 1825 im Wesentlichen vollendet. Da diese künstliche Wasserstraße bei Albany am Hudson beginnt, so konnte es nicht fehlen, daß diese Stadt aus einer so günstigen Umgestaltung der Verkehrsverhältnisse erheblichen Vortheil zog. Gleichzeitig gewann auch die Dampfschifffahrt auf dem Strome eine größere Ausdehnung, und auch die Eisenbahnen trugen mächtig bei zum Aufschwunge des Handels. Albany ist insbesondere für die Kanalschifffahrt ein natürlicher Stapel- und Umschlagsplatz, seine Spedition wuchs rasch, das große Kanalbecken, mit seinen Docks, welche auf Staatskosten gebaut wurden, bilden einen bequemen Kanalhafen. Während der Werth der Waaren, welche auf den Kanälen aus dem Innern bei Albany an den Hudson kamen, 1834 erst 13½ Millionen betrug, war derselbe 1847 schon auf 72½ Millionen gestiegen, hatte sich also in der Zwischenzeit mehr als verfünffacht, und ist seitdem noch gestiegen, obwohl die Eisenbahnen dem Kanal eine Konkurrenz machen, welche nachtheilig auf die Waarenbeförderung zu Wasser einwirkt. In dem letztgenannten Jahre wurden in Albany an Waaren, die für das Innere bestimmt waren und aus den Stromschiffen auf Kanalbarken übergingen, für 93 Millionen Dollars clarirt, der gesammte Waarenumschlag betrug schon damals den ungeheuern Betrag von mehr als 165 Millionen Dollars. Man kann aus dieser Ziffer