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in Nordamerika’s Freistaaten sich Großes begeben hat, fand in Faneuil-Hall einen Widerhall; jedem Gefühl gaben dort große Redner einen Ausdruck; alle Parteien haben dort ihre Lehren und Ansichten auseinander gesetzt. Noch gegenwärtig ist Faneuil-Hall Zeuge der Triumphe der Beredsamkeit und des Patriotismus, und bei Gelegenheit irgend großer und wichtiger Fragen versammelt sich in seiner Halle die Bevölkerung Bostons. Wollt ihr eine Volksversammlung kennen lernen, die euch einen Begriff von der „strammen Demokratie“ der alten Zeiten gibt, da irgend ein großer Redner mit „unwiderstehlicher Beredsamkeit“ das Volk hinriß, so tretet ein in Faneuil-Hall am Abend irgend einer wichtigen Wahl. Dann ist die weite Halle von einer wogenden Menschenmenge bedeckt, wie von einem „Meer von Köpfen“, Stunden lang geduldig lauschend einem Lieblingsredner des Tages, oder den Moment abpassend, bis irgend ein weiser Nestor ihrer Partei die Tribüne besteige. Die Gallerien sind von einer lebhaften, ungeduldigen und vorlauten Menge von Zuhörern und Recensenten erfüllt – während die milden Züge Washingtons von der Leinwand herabschauen auf das leidenschaftliche Getreibe der Parteien, als ob kein Sturm jemals die majestätische Ruhe seiner Seele trüben könne. Möge, wie in alter Zeit, immer nur die Wahrheit und das Recht den Sieg davon tragen in Faneuil-Hall! Möge man noch lange in seinen geweihten Mauern die Beredsamkeit des Herzens vernehmen, die Gedanken großer und edler Geister, die Weisheit erleuchteter Menschen! Möge man nie vergessen, daß die Atmosphäre der Freiheit Lebensbedingung ist für alle nationale Wohlfahrt!