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Diese kriegerischen Scenen verscheuchten die letzten Bewohner des halbverfallenen Schreckensteins, und Zeit und Wetter vollführten fortan unaufgehalten ihr Zerstörungswerk. Wie das verwitternde Skelett eines mächtigen Giganten, starren nun Schreckensteins Ruinen von ihrer Klippe herab in den silbernen Strom, den diese Burg einst beherrscht, nicht etwa als ein Schlupfwinkel und Schlagbaum kühner Raubgenossen, sondern als ein stolzer Sitz der Tapferkeit und eine Brustwehr des Böhmenlandes, treu wachend an dessen wogender Pulsader, der herrlichen Elbe.




Davenport.




Mit diesem sinkenden Sonnenblick auf Wasser, Wald. und Stadt scheiden wir von den verführerischen Gestaden des Mississippi: es ist das letzte Blatt aus der Mappe unseres Zeichners, die letzte Perle aus dem Geschmeide, mit dem unser Buch den „Vater der Ströme“ geschmückt hat.

Davenport ist eine der jüngsten Ansiedelungen des fernen Westens, welche den Rang und das Prädikat einer Stadt beanspruchen. Noch 1837 umgaben diesen Theil der Ufer die Begräbnißplätze und Opferstätten der Sac- und Fox-Indianer und zeitweilig die Hütten abenteuernder Pioniere und Squatters. Ein Dolmetscher jener halbwilden Stämme, Le Clair, erhielt um diese Zeit von seiner Regierung ein Geschenk von zwei Quadratmeilen Landes, welches er an der Stelle unseres Bildes wählte und darauf, seinem Gefährten Davenport zu Ehren, die Stadt auslegte. Jetzt ist es ein wegen seines fruchtbaren Bodens, seines milden Klima’s und seiner lieblichen Umgebung namentlich von unseren Landsleuten aufgesuchter und rasch prosperirender Platz, mit Dampfboot- und Eisenbahn-Station, eigenen englischen und deutschen Zeitungen und allen Erfordernissen städtischen Lebens und Komforts. Es zählte 1858 über 4000 Einwohner.