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Es ließe sich noch Vieles sagen über die wahrhaft seltenen Schätze der Pracht und Kunst, welche diese Mauern in sich bergen, namentlich über eine Gallerie der kostbarsten Werke alter italienischer Meister, den höchst geschmackvoll ausgestatteten Waffensaal voll historischer Merkwürdigkeiten, über die 34 in vollem Turnierschmuck strahlenden Rüstungen mährischer und böhmischer Könige, über den Reichthum an Trophäen, welche die alten Lichtensteine aus den Türkenkriegen erbeuteten, über Sammlungen von Alterthümern des Landes, von kostbarem Schmuck und Kleinoden, von seltenem Hausrath, deren diese Fürstenwohnung voll ist, auch über den Luxus der Ställe, die Pracht der Pferde und Geschirre, über die feenhafte Einrichtung der Gewächshäuser mit ihren Palmen- und Orangenhainen, über das kunstvolle Raffinement der Parkanlagen, das seltene Wild der Gehege und über tausend andere Dinge, die des Besuchers Blick fesseln und Entzücken erregen, wenn dem Leser mit dem Lesen solcher Herrlichkeiten etwas gedient sein würde. Die Hunderte von Fürstenschlössern, mit denen Deutschlands schönste Gauen gesegnet sind, haben das Eine oder Andere in der Ausstattung mit dem Gegenstand unseres Bildes gemein – nur nicht das Wohlthuende, daß in Eisgrub nicht der Schweiß und das Blut bis zur drückenden Entbehrung ausgesogener Unterthanen aufgehäuft werden – denn die Einkünfte des Fürstenthums würden schwerlich die Fütterungskosten der Jagdhunde decken – sondern daß alle diese Herrlichkeit nur dem erbeigenen Reichthum und der unschädlichen Munificenz eines pracht- und kunstliebenden Herrn ihr Dasein verdankt.