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| Friedrich Hofmann: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Einundzwanzigster Band | |
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W. Heine, der in Begleitung der beiden amerikanischen Expeditionen schon zweimal Japan besucht hat und dem wir außer dem beigehefteten Küstenbild noch weitere interessante Gaben für’s Universum zu verdanken hoffen, ist der preußischen Expedition zugeordnet. Wir wünschen ihr, die seit einem Monat unterwegs ist, eine glückliche Fahrt; möge sie Preußen wohlverdiente Ehre und dem deutschen Handel reichliche Früchte heim bringen!
Simoda, ein Städtchen von ungefähr 1000 Häusern, liegt an der äußersten Südspitze der Insel Nipon, nahe dem Kap Idzu, im Hintergrund eines geräumigen Bassins, das von allen Seiten, mit Ausnahme der engen Einfahrt, von hohen malerischen Bergen umgeben ist und für die größten Schiffe selbst in unmittelbarer Nähe des Ufers guten Ankergrund gewährt, ein Umstand, der dem an und für sich unbedeutenden Ort Wichtigkeit verleiht. Die Charakteristik einer japanischen Stadt, in ihrem Aeußern und Handel und Wandel, sparen wir uns für eine ergiebigere Gelegenheit auf. Unser Stahlstich ist nur ein Charakterbild der anmuthigen Küstenscenerien des wunderbaren Insellandes.
Friedrich Hofmann: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Einundzwanzigster Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1860, Seite 41. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_21._Band_1860.djvu/51&oldid=- (Version vom 16.1.2026)