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zermalmenden Walzmühlen. Mauch-Chunk, das kleine freundliche Oertchen am Lehigh, heißt einer der Schlüssel und Zugänge zu dieser Schatzkammer und zwar ist die Spitze des 1 tausend Fuß aufsteigenden Berges das Thor zu der großen Stadt Mauch-Chunk unter der Erde. Von dort aus wird ein 50 Fuß starkes Anthracitflötz in so großer Ausdehnung abgebaut, daß in einem Jahr (1851) nahe 1 Million Tonnen (20 Millionen Centner) ihrer Lagerstätte entrissen und auf dem Lehigh verschifft wurden. Es ist dies mehr als die gesammte Produktion des Königreichs Sachsen.

Eine Eisenbahn führt auf die Spitze des Berges, welche als ein Meisterstück von Ingeniosität gilt, da der ganze ungeheuere Verkehr auf ihr ohne irgend welche andere Hülfe bewegt wird, als das geschickt verwendete Gewicht der hinabfahrenden Wagen.

Die bergmännische Bevölkerung des Ortes beträgt 4000. – Die Gruben gehören alle der reichen Lehigh-Coal-Company.




Blick auf Jerusalem
vom Oelberg aus.




Unser Bild versetzt uns auf eine der Terrassen unter die uralten Oliven des Oelbergs. Gegenüber, jenseit des trocknen Kidronthals, auf der Höhe seiner Bergeskante streckt sich Jerusalem in den geraden Linien seiner türkischen Zinnenmauer. Die Morgensonne steht hinter uns, denn der Oelberg liegt nach Osten, und beleuchtet blendend die gelbe Stadt mit ihren Kuppeln und gewölbten Dächern. Wir sehen in die Stadt hinein, die ihre Neigungsfläche uns zuwendet, indem sie nach ihrem westlichen, etwas höheren Absturzrand, dem Berg Zion, hinaufzieht, übrigens kaum zu unterscheiden vom übrigen, gleich dürren, nur mit Oliven bestreuten Höhenland. Dagegen fehlt ihr ein natürlicher Wall nach Norden, und dort beim Damaskusthor, zur Rechten, sind von jeher die Eroberer, Römer und Kreuzfahrer, eingedrungen.